Der hier gezeigte Sauggreifer hat 1,5 Falten, um die erschütterungsfreie Berührung der zu greifenden Fläche und die Anpassung an ihre Form zu gewähren.
Der Sauggreifer wird dann unter Vakuum ge- setzt und saugt das durch den Atmosphären- druck weggerückte Teil an.
Am Ende der Ansaugphase wird das Vakuum abgeschaltet und das Teil losgelassen.
In der Praxis sind die zu greifenden Oberflä- chen nicht immer dicht. Bei porösen Materi- alien oder rauer Greiffläche ist es unvermeid- bar, dass Luft durch das Material oder unter den Sauggreiferlippen ins Vakuum austritt. In diesem Fall muss ein hoher Vakuum- Volumenstrom aufrechterhalten werden, um die Lecks auszugleichen und das Teil in der gegriffenen Position zu halten. Dies lässt sich sparsam und wirksam mit einem niedrigen Vakuumwert erreichen.